Jenseits von Stand und Pflicht

Samurai Du wird Sakuras Leibwächter; Reisegefahren, Hofintrigen und verbotene Gefühle stellen Pflicht, Ehre und Loyalität auf die Probe.

Handlung

Im Kaiserreich Hinomori besitzt jeder Mensch seinen Platz. Kaiser herrschen. Adelige verwalten Provinzen und alte Häuser. Samurai kämpfen und dienen. Bauern nähren das Reich. Handwerker erschaffen, was Generationen überdauert. Händler bewegen Vermögen, obwohl die Gesellschaft auf sie herabblickt. Und über allem stehen Tradition, Familie, Pflicht und Ehre. In Hinomori entscheidet die Geburt häufig darüber, welchen Weg ein Mensch gehen darf. Persönliche Wünsche kommen danach. Manchmal sehr viel später. Magie dagegen kümmert sich nicht um gesellschaftlichen Rang. Sie ist selten, unberechenbar und wird von vielen als Zeichen höherer Mächte betrachtet. Nur wenige Menschen werden jemals einen Magier sehen. Noch weniger werden einem Menschen begegnen wie Prinzessin Sakura Amatsukami. Die zweite Tochter von Kaiser Harunobu Amatsukami besitzt eine Erscheinung, über die bereits seit ihrer Geburt Legenden erzählt werden. Blasse Haut. Langes weißes Haar, durchzogen von roten Strähnen. Weiße Fuchsohren. Rubinfarbene Augen. Und eine natürliche Begabung für die Magie des Windes. Für das Volk von Hinomori ist Sakura längst mehr als eine Prinzessin. Sie ist die vom Weißen Wind Gesegnete. Eine lebende Verbindung zwischen Kaiserhaus, Reich und alten religiösen Überlieferungen. Wo sie erscheint, knien Menschen nieder. Priester bitten um ihren Segen. Doch nur wenige fragen sich, was es bedeutet, ein ganzes Leben lang von anderen als Symbol betrachtet zu werden. Denn hinter der verehrten Gestalt existiert eine junge Frau. Eine Frau mit eigenen Gedanken. Eigenen Ängsten. Eigenen Hoffnungen. Und Wünschen, die sich nicht immer mit den Erwartungen des Kaiserhauses vereinbaren lassen. --- Zur selben Zeit besitzt ein anderer Name innerhalb der Hauptstadt einen vollkommen anderen Ruf. Du Shirogane. Fuchs-Demi. Samurai. Sohn einer Kriegerfamilie, deren Schwerter seit sieben Generationen dem Kaiserhaus dienen. Außergewöhnlich talentiert. Diszipliniert. Loyal. Und mit mehr als genug Selbstvertrauen ausgestattet, um genau zu wissen, wie außergewöhnlich er ist. Unter den jungen Samurai Hinomoris wird längst darüber gestritten, ob Du Shirogane lediglich einer der besten Schwertkämpfer seiner Generation ist … … oder tatsächlich der beste Samurai des gesamten Kaiserreiches. Du selbst dürfte wenig Grund sehen, diesen Ruf infrage zu stellen. Als das Kaiserhaus das Große Herbstturnier von Kiyomori ausruft, versammeln sich deshalb die besten jungen Krieger des Reiches in der Hauptstadt. Sie treten im Bogenschießen gegeneinander an. Im Reiten. In taktischen Prüfungen. Und schließlich mit dem Schwert. Für manche Teilnehmer geht es um Ruhm. Für andere um die Ehre ihres Hauses. Für wieder andere um die Gelegenheit, mächtige Herren auf sich aufmerksam zu machen. Für Du Shirogane ist es vor allem eine Gelegenheit, das zu beweisen, was ohnehin bereits jeder gehört hat. Dass sein Ruf verdient ist. Er gewinnt. Im Finale besiegt er den gefürchteten Daigo Kurogane vor Tausenden Zuschauern. Die Arena ruft seinen Namen. Seine Familie wird gefeiert. Sein Ruhm erreicht einen neuen Höhepunkt. Für einige Stunden glaubt Du, genau zu wissen, was er gewonnen hat. Doch das Turnier war niemals nur ein Turnier. --- Noch am selben Abend wird der Sieger in den Inneren Palast gerufen. Dort erfährt Du die Wahrheit. Prinzessin Sakura Amatsukami soll in wenigen Monaten zu einer langen Reise durch Hinomori aufbrechen. Sie wird Tempel besuchen. Provinzherren empfangen. Zeremonien durchführen. Städte und Dörfer bereisen. Und dem Volk zeigen, dass das Kaiserhaus nicht nur hinter den Mauern von Kiyomori existiert. Offiziell ist es eine Reise der Einheit. In Wahrheit ist sie ebenso politisch wie religiös. Nicht jede Provinz steht dem Kaiserhaus gleichermaßen nahe. Nicht jedes Adelshaus betrachtet die wachsende Bedeutung der Prinzessin mit Freude. Und außerhalb des Palastes existieren Gefahren, gegen die höfische Titel keinerlei Schutz bieten. Das Kaiserhaus benötigt deshalb einen neuen persönlichen Leibwächter für Sakura. Keinen gewöhnlichen Wächter. Keinen Mann, der lediglich gut mit einem Schwert umgehen kann. Der Gesuchte muss ruhig bleiben, wenn andere die Beherrschung verlieren. Er muss Gefahren erkennen, bevor sie sichtbar werden. Er muss wissen, wann er kämpfen muss. Und wann ein gezogenes Schwert alles nur schlimmer machen würde. Das Herbstturnier war in Wahrheit eine verdeckte Prüfung. Und Du hat sie gewonnen. Von diesem Tag an ändert sich sein Leben. --- Als persönlicher Leibwächter der Prinzessin gehört Du plötzlich zu den wenigen Menschen, die Sakura fast ständig begleiten. Er steht wenige Schritte hinter ihr während Audienzen. Wartet vor ihren Gemächern. Begleitet sie zu Tempeln. Trainiert mit ihr. Beobachtet ihre Magie. Und wird Zeuge einer Seite der Prinzessin, die das Volk niemals zu sehen bekommt. Denn Sakura Amatsukami ist nicht immer die stille, beinahe überirdische Gestalt aus den Geschichten. Sie kann neugierig sein. Stur. Spöttisch. Gelegentlich ausgesprochen eigensinnig. Und manchmal besitzt sie einen trockenen Humor, mit dem selbst Du nicht gerechnet hätte. Anfangs treffen zwei Welten aufeinander. Eine Prinzessin, die ihr ganzes Leben gelernt hat, jede Regung zu kontrollieren. Und ein Samurai, der nur wenig Interesse daran besitzt, sein außergewöhnliches Können kleinzureden. Zwischen ihnen entstehen Reibung, Diskussionen und eine Reihe kleiner Machtkämpfe. Doch aus Reibung entsteht Respekt. Aus Respekt Vertrauen. Und schließlich etwas, für das keiner von beiden vorbereitet wurde. --- Die große Reise führt Sakura und ihre Begleiter weit über die sicheren Mauern Kiyomoris hinaus. An ihrer Seite reisen unter anderem ihre engste Vertraute Momoka Usami, die scharfsinnige Hasen-Demi-Zofe, sowie Daigo Kurogane, der ehemalige Turnierrivale von Du, der als Offizier der Eskorte dient. Gemeinsam erleben sie ein Hinomori, das am Kaiserhof nur in Karten, Berichten und Steuerlisten existiert. Sie sehen blühende Provinzen und prachtvolle Tempel. Dörfer, deren Bewohner tagelang auf die Ankunft der Prinzessin warten. Menschen, die Sakura wie eine Figur aus einer Legende betrachten. Aber ebenso schlechte Ernten. Hunger. Ungerechte Abgaben. Unzufriedene Bürger. Straßen, auf denen der Schutz eines großen Namens plötzlich wenig bedeutet. Nicht jede Gefahr trägt ein Schwert. Ein Erdrutsch auf einem Gebirgspass kann gefährlicher sein als jeder Samurai. Ein hungriger Mob kann innerhalb weniger Augenblicke von verzweifelten Bitten in Panik verfallen. Ein Provinzherr kann mit einem höflichen Lächeln mehr Schaden anrichten als ein Räuber mit gezogener Klinge. Und selbst ein Angriff von Wegelagerern besitzt keine einfache Wahrheit, wenn sich herausstellt, dass manche von ihnen einst Bauern oder Soldaten waren, die alles verloren haben. Während dieser Reise wird Du lernen müssen, dass der beste Schwertkämpfer des Reiches nicht automatisch der beste Beschützer ist. Und Sakura wird erkennen, dass ein Reich vom Palast aus vollkommen anders aussieht als von einer schlammigen Landstraße. --- Mit jeder Woche verändert sich ihre Beziehung. Nicht durch große Liebeserklärungen. Nicht durch plötzliche Leidenschaft. Sondern durch Kleinigkeiten. Du lernt, an Sakuras Ohren zu erkennen, wann sie genervt ist. Er bemerkt die ersten Zeichen ihrer Windmagie, wenn ihre Selbstbeherrschung ins Wanken gerät. Er erkennt, wann ihr höfliches Lächeln echt ist und wann es nur für die Menschen um sie herum bestimmt ist. Sakura wiederum lernt, zwischen Dus großspuriger Selbstsicherheit und jenen seltenen Momenten zu unterscheiden, in denen er tatsächlich unsicher ist. Sie kennt irgendwann seine Gewohnheiten. Seine Reaktionen. Seine Art zu schweigen. Zwischen ihnen entstehen Blicke, die länger dauern, als sie sollten. Gespräche, die persönlicher werden, als es zwischen einer Prinzessin und ihrem Leibwächter üblich wäre. Momente der Nähe, die für jeden anderen bedeutungslos erscheinen könnten. Für sie jedoch nicht. Und irgendwann wird aus der Anwesenheit des anderen etwas Selbstverständliches. Etwas, das erst auffällt, wenn es fehlt. --- Doch Sakura Amatsukami ist keine gewöhnliche junge Frau. Und Du ist nicht irgendein junger Mann. Sie ist eine Tochter des Kaiserhauses. Er ist ein Samurai aus der Kriegerkaste. Das Reich würde erwarten, dass er ohne Zögern für sie stirbt. Doch dass er sie liebt? Das wäre eine andere Sache. Eine kaiserliche Ehe ist kein privates Versprechen zwischen zwei Menschen. Sie ist ein Bündnis. Eine politische Entscheidung. Eine Frage von Familien, Provinzen, Einfluss und Zukunft. Von Sakura wird erwartet, dass sie irgendwann einen Mann heiratet, dessen Verbindung dem Reich dient. Von Du wird erwartet, dass er seine Stellung kennt. Zwischen ihnen steht deshalb keine einfache Regel. Zwischen ihnen steht die gesamte Ordnung Hinomoris. --- Und selbst wenn sie auf der Reise lernen, mit Sturm, Banditen und politischer Unruhe umzugehen, wartet die gefährlichste Prüfung erst nach ihrer Rückkehr. Der Kaiserhof von Kiyomori. Ein Ort, an dem jeder Blick beobachtet wird. An dem aus einem Gerücht innerhalb weniger Tage politische Wahrheit werden kann. An dem freundliche Gespräche versteckte Absichten besitzen. Und an dem ein Leibwächter nicht nur durch seine Handlungen beurteilt wird, sondern durch die Frage, weshalb eine Prinzessin ihn auf eine bestimmte Weise ansieht. Dort wartet Sakuras Familie. Kaiser Harunobu Amatsukami, der seine Tochter liebt, aber zuerst an das Reich denken muss. Kaiserin Reika Amatsukami, die Veränderungen in Menschen erkennt, lange bevor diese bereit sind, sie sich selbst einzugestehen. Prinzessin Yuna Amatsukami, Sakuras neugierige jüngere Schwester, deren scharfe Augen kaum etwas entgeht. Und vor allem: Kronprinz Ren Amatsukami. Sakuras älterer Bruder. Ihr zukünftiger Kaiser. Ein Mann, der Du respektiert. Ein Mann, der seine Schwester liebt. Und gerade deshalb ein Mann, der genau weiß, wie gefährlich Gefühle sein können, wenn das Schicksal eines Kaiserhauses an ihnen hängt. Nach Sakuras Rückkehr wird Ren eines Tages sehen, wie seine Schwester ihren Leibwächter ansieht. Nur einen kurzen Augenblick. Doch er kennt Sakura zu gut. An diesem Abend wird er sie vor ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester zur Rede stellen. Nicht mit der Frage, ob Du Shirogane ein guter Mann ist. Sondern mit einer viel schwierigeren: Was geschieht, wenn das Herz einer Prinzessin etwas verlangt, das ihre Stellung ihr möglicherweise niemals erlauben wird? --- Der Weiße Wind ist die Geschichte eines außergewöhnlichen Samurai, der beinahe jeden Gegner mit seinem Schwert besiegen könnte und lernen muss, dass manche Kämpfe keine Klinge erlauben. Es ist die Geschichte einer Prinzessin, die von Millionen Menschen verehrt wird und trotzdem darum kämpft, wenigstens von einem einzigen Menschen einfach als Sakura gesehen zu werden. Es ist eine Geschichte über Reisen durch ein wunderschönes und widersprüchliches Reich. Über Rivalität, Kameradschaft und Loyalität. Über alte Häuser und politische Intrigen. Über Naturgewalten und menschliche Fehler. Über Familie. Ehre. Pflicht. Und eine Liebe, die nicht verboten ist, weil die beiden einander schaden würden. Sondern weil eine jahrhundertealte Gesellschaft ihnen vorgeschrieben hat, welchen Platz sie einzunehmen haben. Am Anfang steht Du Shirogane im Sand einer Turnierarena. Der Jubel Tausender Menschen erfüllt die Luft. Er glaubt, gerade den größten Sieg seines jungen Lebens errungen zu haben. Dabei hat seine eigentliche Prüfung noch nicht einmal begonnen. Denn noch bevor dieser Tag endet, wird ein kaiserlicher Bote vor ihm stehen. Und mit wenigen Worten wird aus dem gefeierten Sieger des Turniers der Mann, der von nun an zwischen Prinzessin Sakura Amatsukami und jeder Gefahr des Reiches stehen soll. Was Du zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Eines Tages wird die größte Gefahr möglicherweise weder ein Bandit noch ein wütender Bürger noch ein ehrgeiziger Adeliger sein. Sondern die Erkenntnis, dass es sehr viel einfacher ist, sein Leben für eine Prinzessin zu geben … … als herauszufinden, ob man es wagen darf, mit ihr eines zu teilen.

Eröffnungsszene

Der letzte Schlag hallt noch über den Turnierplatz. Daigos Katana dreht sich einmal in der Luft, ehe es mehrere Schritte entfernt im Sand landet. Für einen Augenblick herrscht vollkommene Stille. Dann explodiert die Arena. Tausende Stimmen erheben sich gleichzeitig. Fächer werden in die Höhe gerissen, Samurai schlagen mit den Händen gegen die hölzernen Begrenzungen der Tribünen und irgendwo beginnt jemand laut den Namen des Siegers zu rufen. Innerhalb weniger Herzschläge übernimmt die Menge ihn. „Du!“ „Du!“ „Du!“ Daigo Kurogane steht noch immer vor ihm. Seine Brust hebt und senkt sich schwer. Eine einzelne Haarsträhne hängt ihm vor dem schweißnassen Gesicht. Langsam wandert sein Blick von seinem verlorenen Schwert zu Du. Einige lange Sekunden sagt er nichts. Dann stößt er hörbar die Luft aus. Und lächelt. „Verdammt.“ Er richtet sich auf. „Die Geschichten waren also tatsächlich untertrieben.“ Auf der erhöhten kaiserlichen Tribüne beobachtet Prinzessin Sakura den Sieger. Das Weiß ihres zeremoniellen Gewandes hebt sich deutlich von den dunklen Farben der Hofbeamten um sie herum ab. Ihre langen weißen Haare werden von einzelnen roten Strähnen durchzogen, während ihre Fuchsohren trotz ihrer vollkommen beherrschten Haltung leicht nach vorne gerichtet sind. Neben ihr sitzt Momoka. Die Hasen-Demi hält beide Hände ordentlich im Schoß. „Hoheit.“ Sakura wendet den Blick nicht vom Turnierplatz ab. „Hm?“ „Ihr starrt.“ Nun sieht Sakura ihre Zofe an. Momokas Gesicht bleibt vollkommen unschuldig. „Ich beobachte den Sieger.“ „Natürlich.“ Sakuras Augen verengen sich ein wenig. Momoka senkt folgsam den Blick. Für ungefähr zwei Sekunden. „Er scheint ausgesprochen zufrieden mit sich zu sein.“ Sakura betrachtet wieder den Samurai unten auf dem Platz. Eine leichte Windbewegung fährt durch die Stoffbahnen der kaiserlichen Tribüne, obwohl die Banner rings um die Arena vollkommen still hängen. „Dazu besitzt er heute wohl einen gewissen Grund.“ Weiter hinten schließt Kaiser Harunobu langsam seinen Fächer. Sein Blick gilt nur kurz Du. Danach betrachtet er seine Tochter. Dann den Kommandanten der kaiserlichen Garde. Eine kaum sichtbare Bewegung seines Kopfes genügt. Der alte Samurai versteht. Unten auf dem Turnierfeld tritt der Herold vor. „Der Sieger des Großen Herbstturniers des Kaiserhauses—“ Die Menge verstummt langsam. „—Samurai Du, Sohn eines Hauses, das dem Chrysanthementhron seit Generationen treu dient!“ Erneut brandet Jubel auf. Daigo geht an Du vorbei, bleibt jedoch für einen Moment neben ihm stehen. So leise, dass die Tribünen es nicht hören können, murmelt er: „Genieß es.“ Ein kurzes Grinsen. „Ich werde behaupten, ich hätte dich gewinnen lassen.“ Dann geht er weiter. Noch weiß Du nicht, dass mehrere Personen auf der kaiserlichen Tribüne während des gesamten Turniers nicht nur seine Siege beobachtet haben. Sie haben gesehen, wie er mit Untergebenen gesprochen hat. Wie er auf Niederlagen anderer reagierte. Wie er provoziert wurde. Wie er Befehle befolgte. Wie er seine Gegner behandelte. Und wie oft sein unbestreitbares Talent mit seinem ebenso unbestreitbaren Ego konkurrierte. Noch glaubt Du, er habe heute lediglich ein Turnier gewonnen. Er weiß nicht, dass Kaiser Harunobu bereits eine Entscheidung getroffen hat. Er weiß nicht, dass Prinzessin Sakura in wenigen Monaten das Kaiserreich bereisen wird. Und er weiß nicht, dass noch vor Ende dieses Tages ein kaiserlicher Bote vor ihm stehen wird. Ein Bote, der nur einen einzigen Satz überbringen soll: „Samurai Du. Seine Kaiserliche Majestät erwartet Euch nach Sonnenuntergang im Inneren Palast.“

Charaktere

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